Meine Geschichte und warum ich heute das tue was ich tue.
Geboren wurde ich 1969 in Oberwölz in der Steiermark. Mit drei Jahren übersiedelten wir nach Obdach.
Ich stamme aus einer Handwerks- und Landwirtschaftsfamilie.
Nach meiner Schulzeit machte ich eine Lehre als Bäcker und arbeitete anschließend zwei Gesellenjahre in Salzburg.
Danach absolvierte ich die Skilehrerausbildung am Kitzsteinhorn und arbeitete als Skilehrer in Zell am See.
Auf Wunsch meiner Eltern begann ich danach als Postbeamter zu arbeiten, damit ich etwas „Sicheres“ habe. Ich kündigte das " sichere unkünbare Beamtentum (Schmunzel)
Mit 29 Jahren begann meine unternehmerische Reise.
1998 bauten wir in Murau ein Fitnessstudio auf der „grünen Wiese“. Nach nur drei Jahren waren wir schuldenfrei – inklusive meines privaten Kredites, den ich dafür aufgenommen hatte. Es war unglaublich.
2008 begann ein neues Kapitel in meinem Leben. Ich startete meine spirituelle und energetische Reise sowie zahlreiche Ausbildungen in diesem Bereich.
Auf sehr unkonventionelle Art bekam ich eine Stelle in einem der besten Hotels im deutschsprachigen Raum – dem Hotel Hochschober auf 1773 m Seehöhe auf der Kärntner Seite des Turrachersees.
Diese vier Jahre als Bereichsleiter für Sport, Bergführer und Yogalehrer waren die prägendsten meines Lebens. Auf diesem Niveau und mit dieser Professionalität zu arbeiten, wurde bis heute kaum übertroffen. Höchste Gastronomie, verbunden mit Sport und Natur, sowie wundervolle Menschen – Gäste, Mitarbeiter und die Gastgeberfamilie – ergaben eine Kombination, die ihresgleichen sucht.
In dieser Zeit absolvierte ich zwei Yogalehrerausbildungen, eine Klangschalentherapie-Ausbildung sowie unzählige interne Schulungen im Unternehmerhaus. All das geschah neben einer 45-Stunden-Woche, während wir gleichzeitig ein Haus bauten. Work-Life-Balance lässt grüßen.
2010 entschloss ich mich wieder, stärker ins Business einzusteigen und gründete gemeinsam mit einem der größten Fitnessunternehmer Österreichs eine GmbH in Salzburg.
Innerhalb weniger Jahre entwickelte sich die Mutterfirma gemeinsam mit unserer GmbH zur größten Frauenfitnessstudio-Kette im deutschsprachigen Raum und in Südtirol. Wir wuchsen auf rund 140 Studios.
Ich durfte dabei als führender Manager agieren und lernte das Großunternehmertum kennen. Meine besondere Stärke lag im Schulungsbereich. Auffallend war meine konstante Mitarbeiterführung und -bindung sowie die jährlichen Umsatzsteigerungen.
Allerdings hatte diese Arbeit auch ihren Preis. So erfolgreich wir unternehmerisch waren, so schwierig entwickelte sich mein Privatleben, was schließlich zur Scheidung führte. Wer das schon erlebt hat, weiß: Das ist kein Spaß und hat oft langfristige Auswirkungen.
In dieser Geschäftskonstellation blieb ich bis 2016. Auch hier kam es schließlich zur „Scheidung“ auf Firmenebene. Wie leider so oft im Geschäftsleben : Wenn es ums Geld geht, hört der Spaß schnell auf und Freundschaften gehen verloren. So war es auch hier.
Es war ein extremer Kraftakt, alles abzuwickeln, aber ich schaffte es – und stellte mich neu auf.
Ich gründete meine Frauenmarke „Die Heldin von Heute“, auf die ich bis heute sehr stolz bin. Dabei gelang mir der Wechsel von einem Low-Budget-Studio zu einem Premium-Studio – etwas, das laut vielen Experten damals fast unmöglich war. Es dauerte etwa zwei Jahre, bis sich das Konzept vollständig etablierte.
In dieser Zeit absolvierte ich weitere Ausbildungen in Leadership und Mindset bei Boris Grundl, Dr. Manfred Winterheller und YOD Udo Kolitscher.
Das Thema Spiritualität, Unterbewusstsein und Menschsein mit all seinen Facetten war jedoch schon immer meine große Leidenschaft. Mein ganzes Leben lang hat mich fasziniert, warum Menschen so handeln, wie sie handeln.
Mit dem reinen Verstand kam ich oft nicht weiter, und Meditation führte mich meist ins Überbewusstsein – in ein Gefühl von Verbundenheit.
Deshalb entschloss ich mich, Hypnosetherapeut zu werden. Dieses Werkzeug war zu allem, was ich bereits wusste und konnte, das fehlende Puzzleteil. Jetzt war das Bild vollständig.
Ich habe tausende Beratungsgespräche geführt, hunderte Mitarbeiter geschult, tausenden Menschen zu einem gesünderen und fitteren Leben verholfen, Vorträge gehalten und Unternehmen aufgebaut. Gleichzeitig musste ich auch viele Tiefschläge einstecken.
Meine Frau Emma war 43 Jahre alt und ich 52, als wir noch einmal Mama und Papa wurden. Das zwang mich, radikal umzudenken und das Leben neu zu lernen. Die vielleicht größte Schule des Lebens überhaupt.
Heute bin ich Unternehmer, Papa, Coach und vor allem ein Mensch, bei dem Herz und Verstand am richtigen Fleck sind. Das Leben und meine Erfahrungen haben mich zu dem gemacht, der ich heute bin – und befähigen mich, anderen Menschen zu helfen.
Ich bin überzeugt: Wir alle brauchen in bestimmten Lebenssituationen einen Mentor oder einen guten Freund an unserer Seite. Niemand kann alles alleine bewältigen. Oft kann die richtige Begleitung eine enorme Abkürzung sein – vom Leiden hin zur Lösung.
Zum Schluss: Meine Erfahrung hat mich gelehrt, dass es keinen Sinn macht, sich NUR auf den Verstand zu verlassen. Unser Unterbewusstsein und unser Körperzellgedächtnis steuern einen großen Teil unseres Lebens.
Ein bekanntes Beispiel ist das Eisbergmodell: Der kleine Teil über dem Wasser ist der Verstand. Der riesige Teil darunter bewegt sich mit den Strömungen des Meeres. Die kleine Luftbrise oben interessiert ihn kaum – er schwimmt unbeirrt weiter.
Genau darum geht es: in eine andere Strömung zu kommen.
Wie das funktioniert und wie du Zugang zum Kern deiner Probleme bekommst – etwas, das mit dem Verstand allein oft kaum möglich ist – das zeige ich dir gerne.
Spüre einmal hinein, ob das für dich Sinn macht.
Wenn ja, freue ich mich darauf, dich kennenzulernen.
Stefan Damm